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Wohnmobilreisen macht Spass. Der Urlaub mit den eigenen vier Wänden auf Rädern vereint Idylle mit Fernweh und reizt mit Spontanität und Flexibilität. Damit die Romantik keine Schrammen bekommt, muss man sein ungewohnt grosses und unübersichtliches Fahrzeug im Griff haben.

Wer einen speziell auf das Reisen mit Wohnmobilen zugeschnittenen Kurs bei der ASSR bucht, darf davon ausgehen, am Ende des Tages Daten und Eigenschaften seines Gefährts zu kennen, über die er wahrscheinlich noch nie nachgedacht hatte. Länge, Breite und Höhe, das tatsächliche Fahrzeuggewicht inklusive dazugehöriger Achslasten werden exakt ermittelt, festgehalten und erklärt. Denn schon die nackten Daten liefern wichtige Informationen darüber, wie man Fahrzeuge richtig belädt, wendet und rangiert. Hinzu kommen jede Menge Tipps vom Wohnmobilprofi, angefangen bei der richtigen Sitzposition und Blickführung, sowie praktische Fahrübungen bis hin zu Vollbremsungen auf unterschiedlich rutschigen Fahrbahnbelägen.

»Diese Übung ist besonders wichtig«, sagt Rhyner und erklärt auch warum: »Im Winter kommen Sie auf Strassen, die am Rand nicht geräumt sind und im Sommer weht der Sand von Stränden auf malerische Küstenstrassen. In beiden Fällen haben Sie nur unter zwei Rädern Haftung. In dieser Situation ist eine Notbremsung eine echte Herausforderung.« Damit die Teilnehmer auch tatsächlich Ihr Wohnmobil besser kennenlernen, müssen sie morgens mit dem eigenen vorfahren – reisefertig gepackt. »Schliesslich verreist niemand ohne Gepäck und Proviant – nur leider ist beides selten korrekt verstaut«, bemerkt der Kursleiter. Dass sich ein schnuckeliger sieben Kilo leichter Schosshund in ein 210 Kilo schweres Geschoss verwandeln kann, wenn bei 40 km/h voll gebremst wird und das Tier nicht ordnungsgemäss gesichert ist, sorgt erneut für grosse Augen und Ohren.

Kurzweilige Theorie und fahrintensive Praxis geben sich bei einem ASSR-Fahrtraining stets die Klinke in die Hand. Deswegen heisst es nach einer kurzen theoretischen Einführung am Morgen erst mal Gas geben mit ASSR-Schleuderautos – für die Teilnehmer eine Naherfahrung im Schlupf der Fahrphysik. Nacheinander fahren sie immer wieder auf die bewässerte Rutschfläche des Testgeländes, deren Reibewert dem von festgefahrenem Schnee gleicht. Ein minimaler Lenkimpuls reicht, dass die Autos ausbrechen und quer über die Piste schleudern. Mit maximal 30 km/h sollen die Teilnehmer es versuchen. Wer es schneller wagt, hat kaum eine Chance, das Auto wieder in die richtige Richtung, geschweige denn in die ursprüngliche Fahrspur zurückzulenken. Die Übung stellt einen Spurwechsel nach und zeigt den Teilnehmern, welche Kräfte bereits bei einem kompakten PW wirken. Dabei gilt es zu bedenken, dass ein durchschnittliches Wohnmobil rund die doppelte Masse hat.

»Wer es nicht übt, ein schleuderndes Auto wieder auf Kurs zu bringen, wird es in einer realen Notsituation kaum schaffen«, erklärt Rhyner. Er betont, dass es wichtig ist, beim Gegenlenken dorthin zu schauen, wo man wieder hinmöchte, anstatt dorthin, wo das Auto hinzuschleudern droht. Ein grosses symbolisches Auge, aufgestellt am gegenüberliegenden Ende der Rutschfläche, dient den Teilnehmern als Fixpunkt. Dann heisst es umsteigen.

Mit den eigenen Wohnmobilen werden die Übungen zahlreicher und intensiver: Notbremsungen auf verschiedenen Untergründen, ausserdem ausweichen und kurvenfahren auf einem Gleitbelag und auf das Unter- und Übersteuern des Wohnmobils richtig reagieren. Slalom fahren durch den Pylonenwald – vorwärts und rückwärts! »Rückwärtsfahren fördert das Gefühl fürs Wohnmobil enorm und ist die beste Übung fürs Rangieren und Parkieren – die Königsdisziplin«, erklärt Rhyner.

Schliesslich kommt der Höhepunkt des Trainings: Rangieren sowie ein- und ausparken mit Hilfe einer zweiten Person, wobei jeder Teilnehmer einweisen und selber fahren muss. »Voraussetzung ist der gegenseitige Blickkontakt, egal ob direkt oder über die Spiegel«, erklärt Rhyner und fährt fort: »Sprechen Sie sich vorher ab, was der Einweiser anzeigen soll. – Ein Hindernis? Richtungsanweisungen? Oder beides? – Und klären Sie, mit welchen Zeichen Sie kommunizieren!« Kurz auszusteigen, um sich selbst einen Überblick über die Platzverhältnisse zu verschaffen, darf auch nicht fehlen. »Vergessen Sie dabei die Höhe und – wer einen hat – den Alkoven nicht«, gibt der Profi den Teilnehmern noch mit auf den Weg und los geht’s. Am Ende des Tages steht dem romantischen Trip auf jeden Fall deutlich weniger im Weg als am Morgen.

Erleben Sie bei uns in entspannter Atmosphäre die Vorteile, welches Reisen mit einem Wohnmobil bietet.

Ein ganzer Tag voll mit lehrreichen und nachhaltigen Eindrücken und natürlich darf der der Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten nicht fehlen. Partnerschaftliches Verhalten beim Fahren und Manövrieren wird bei uns grossgeschrieben. Schliesslich beginnen die Ferien schon beim Einsteigen. Buchen Sie Ihren Kurs noch heute unter: www.assr.ch